Askania ist eine Berliner Uhrenmarke, die Mitte der 2000er-Jahre neu gegründet wurde und an den historischen Namen der Askania-Werke anknüpft, eines traditionsreichen Berliner Herstellers von Präzisions- und Fluginstrumenten.
Steckbrief
| Gegründet | 2006 |
|---|---|
| Land | Deutschland |
| Sitz | Berlin |
| Gründer | Leonhard R. Müller |
| Kategorie | Mittelklasse |
| Preisklasse | ca. 400–2.500 € |
| Uhrwerke | Quarz- und Automatikwerke (Schweizer und japanische Zulieferer) |
Geschichte
Der Name Askania geht auf ein Berliner Instrumentenunternehmen zurück, dessen Wurzeln bis ins 19. Jahrhundert reichen und das unter anderem Flug- und Präzisionsinstrumente fertigte. Nach dem Erwerb der Namensrechte durch Leonhard R. Müller wurde die Marke als Uhrenanbieter neu aufgestellt.
Askania versteht sich als Berliner Marke und montiert ihre Uhren in der Hauptstadt. Viele Modelle sind luftfahrt- oder stadtgeschichtlich inspiriert.
Bekannt für
Askania ist bekannt für den Berlin-Bezug und für flieger- sowie klassisch orientierte Uhren in der Mittelklasse, die in Berlin montiert werden. Die Marke nutzt zugekaufte Schweizer und japanische Werke.
Kritisch ist, dass Askania keine eigene Manufaktur ist und auf Standardwerke setzt. Die internationale Präsenz ist begrenzt, der Fokus liegt klar auf dem heimischen Markt.
Askania kaufen: Worauf du achten solltest
Askania richtet sich an Käufer mit Bezug zu Berlin und zur Fliegeruhr-Ästhetik, die eine überschaubar teure, in Berlin montierte Uhr suchen. Der Vertrieb erfolgt vor allem über eigene Standorte und ausgewählte Händler.
Unser Fazit zu Askania
Askania ist eine sympathische Regionalmarke mit klarer Berliner Identität und solider Mittelklasse-Technik. Als Montagebetrieb mit Standardwerken zielt sie nicht auf hohe Uhrmacherei, sondern auf Design und Herkunftsbezug.