Slava (russisch für „Ruhm“) ist eine russische Uhrenmarke mit Wurzeln in der sowjetischen Uhrenindustrie, verbunden mit der Zweiten Moskauer Uhrenfabrik. Sie steht für einfache, bezahlbare Mechanikuhren und ist vor allem bei Sammlern sowjetischer Zeitmesser bekannt.
Steckbrief
| Gegründet | 1924 |
|---|---|
| Land | Russland |
| Sitz | Moskau |
| Gründer | — |
| Kategorie | Einstieg |
| Preisklasse | ca. 30–150 € |
| Uhrwerke | Sowjetische bzw. russische Mechanikwerke (teils mit Doppelfederhaus), später Quarz |
Geschichte
Die Marke Slava ist mit der Zweiten Moskauer Uhrenfabrik verknüpft, deren Ursprünge in die Zeit um 1924 zurückreichen. Über Jahrzehnte produzierte sie große Stückzahlen erschwinglicher Uhren für den sowjetischen Massenmarkt.
Technisch bemerkenswert waren Modelle mit zwei Federhäusern und elektromechanische Varianten. Nach dem Ende der Sowjetunion hat sich die Produktionslage verändert; heutige Verfügbarkeit und Fertigung sind begrenzt und teils unklar.
Bekannt für
Bekannt ist Slava für bezahlbare sowjetische Mechanikuhren, teils mit Doppelfederhaus, und für ihren Stellenwert bei Sammlern sowjetischer Uhren.
Kritisch anzumerken sind das oft zeittypisch-schlichte Design, eine schwankende Verarbeitungsqualität und die eingeschränkte, teils unklare heutige Produktion; für Neukäufer ist die Marke wenig greifbar.
Uhrwerke & Technik
Verbaut wurden sowjetische bzw. russische Mechanikwerke, darunter Kaliber mit zwei Federhäusern und Automatik; später kamen auch Quarzwerke hinzu. Viele im Umlauf befindliche Stücke stammen aus Sammler- und Vintage-Beständen.
Slava kaufen: Worauf du achten solltest
Slava ist vor allem als Vintage- und Sammlerthema interessant. Beim Kauf sind Zustand, Originalität, Servicehistorie und Ersatzteilverfügbarkeit entscheidend; neuwertige Angebote sollten kritisch geprüft werden.
Unser Fazit zu Slava
Slava ist eine geschichtsträchtige Einstiegsmarke der sowjetischen Uhrentradition, primär für Sammler reizvoll. Design, Qualität und heutige Verfügbarkeit setzen klare Grenzen.